Die Pflanzenklappe kommt im Jubiläumsjahr 2014 mehrmals nach Frankfurt

Vor fünf Jahren startete das Projekt botanoadopt – im Jubiläumsjahr finden zahlreiche Aktionen statt.
botanoadopt vermittelt Pflanzen mit Namen und Biografie an Adoptiveltern. Auf diese Weise fanden bisher
über 500 Pflanzen ein neues zu Hause. Im April können ungeliebte Gewächse in der Pflanzenklappe abgegeben werden.

Im Februar 2009 gingen Haike Rausch und Torsten Grosch in Schöppingen, NRW mit ihrem Projekt zur Befragung der eigenen Sicht von Natur an die Öffentlichkeit. Über 500 Pflanzen wurden seitdem an Adoptiveltern vermittelt. Adoptiveltern finden inzwischen sich in der Schweiz, Österreich, Großbritannien, Frankreich, Spanien, Portugal,
Niederlanden, Belgien und Deutschland.

Von Frankfurt aus planen und koordinieren Grosch und Rausch ihre Aktionen. Das Projekt lebt von der Eigeninitiative der TeilnehmerInnen – Adoptierende holen sich ihre Pflanze selbst ab. Mittels der Postleitzahlensuche auf der Projektseite können Standorte zu adoptierender Pflanzen eingesehen werden.
Seit fünf Jahren können sich ungeliebte Pflanzen im Pflanzendorf Botania erholen, bevor sie eine neue Bleibe finden.
“2009 konnten wir Geldbaum “Lehman” an ein Frankfurter Geldinstitut vermitteln. Dort setzt er sich für gesundes Wachstum ein”, so Torsten Grosch. “2014 vermitteln wir Lehmanns Erben – die Nachfahren von Geldbaum “Lehman” als persönliche Glücks- und Finanzberater”. Auf der Luminale 2014 fanden die ersten Erben “JP Morgan”, “Kalle Fitch” und “Hermine Triple A” Freunde, denen sie ab sofort Glück bringen wollen.

botanoadopt wird regelmäßig auf internationale Konferenzen eingeladen – zuletzt 2013 auf die Nachhaltigkeitskonferenz im Museum für Moderne Kunst in Zagreb. Seit 2013 finden zudem Bildungsmodule mit botanoadopt statt, in dem Jugendliche eine Woche lang an dem interdisziplinären Projekt mitarbeiten. Dort haben sie neben der Erfahrung mit Pflanzen und  künstlerischem Arbeiten auch Raum für eigene Überlegungen zu Natur und Umwelt.

Die Pflanzenklappe kommt vom 13.4. – 19.4. ins Allee-Viertel im Frankfurter Westen
Ab Sonntag, den 13. April bis einschließlich Samstag, den 19. April 2014 können ungeliebte  und renitente Gewächse in der Pflanzenklappe abgegeben werden. Die Pflanzenklappe steht im Foyer des MischerlichHauses und ist von 8:00 Uhr
bis 23:00 zugänglich, an Sonn- und Feiertagen von 10:00 – 18:00 Uhr.
Abgegeben werden können Pflanzen jeglicher Art. “Pflanzen mit Schädlingen oder Krankheiten können wir leider nicht annehmen, da sie das Wohlergehen aller gefährden”.
Weitere Aktionen 2014:
Kooperationspartner der multimedialen Performance “the GreenHouse Company” mit Aufführung am Samstag, den 26.4. um 15 Uhr im Gallus Theater. Weitere Aktionen finden unter anderem in Kooperation mit dem Gießkannenmuseum Gießen statt. Informationen in Kürze.
Pflanzenklappe
Ort:
Foyer MitscherlichHaus
Peter-Fischer-Allee 23
65929 Frankfurt
Zeit:
Werktage: 8:00 – 23:00 Uhr
Sonn- und Feiertage: 10:00 – 18:00

Lehman und Ernesto bei Frankfurter Geldinstitut empfohlen

Krisen erfordern oft ungewöhnliche Lösungen. So hat botanoadopt heute die Portraits zweier engagierter Geldbäume, die noch zur Adoption stehen einem Frankfurter Geldinstitut empfohlen. Mit botanischer Manpower, Bezug zum Finanzwesen und geringem Bedarf an Nahrung und Wasser die idealen Mitarbeiter.
botanoadopt hat Lehman und Ernesto als zuverlässig, bodenständig und krisensicher kennengelernt. Wir wünschen den beiden viel Erfolg beim Aufnahmeverfahren.

Geldbaum “Lehman”

Lehmann

“Lehman” ist spätgeborener und der jüngste von 4 Brüdern. Trennte sich früh von seiner  materiell ausgerichteten Familie und versuchte sich als Stand-up-comedian. Wurde aufgrund sprachlicher Barrieren und äußerer Erscheinung vom Publikum als Pausenfüller wahrgenommen. Reagierte darauf getreu seines Mottos “Humor ist, wenn man trotzdem lacht” mit schallendem Gelächter. Wurde gegen seinen Willen in ein Kasino gebracht und beobachtete fortan die Gesetzmäßigkeiten erfolgreichen Glücksspiels. Verinnerlichte diese und verschafft jedem in seiner Anwesenheit zu materiellem Wohlstand, der auf gesundem Wachstum beruht.

“Lehman” wurde von einer leitenden Mitarbeiterin eines Frankfurter Geldinstituts adoptiert.

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